Darauf sollte man bei der Deckungssumme der Motorradversicherung achten

Foto: Dieter Schütz/pixelio.de

Es ist nicht immer nur der Preis, der bei der Auswahl der passenden Versicherung für das Motorrad beachtet werden sollte. Viele Fahrer begehen bei der Wahl ihrer Versicherung den Fehler, dass sie die Deckungssumme für Schäden falsch wählen. Sie versichern ihr Motorrad dann mit einer zu niedrigen Summe, was sich in der Höhe der Beiträge zwar positiv niederschlägt, im Falle eines Unfalls aber fatal werden kann. Denn die Versicherung zahlt lediglich den Schaden, der sich innerhalb der vereinbarten Deckungssumme befindet. Darüber hinaus gehende Kosten muss man als Fahrzeughalter selbst tragen.

Wurden bei einem Unfall Personen geschädigt, können die mit dem Unfall verbundenen Kosten (wie beispielsweise Schmerzensgeld, Bergungskosten und Behandlungskosten) in die Millionen gehen. Wer sich für eine zu niedrige Deckungssumme entschieden hat, der kann nach einem solchen Unfall deshalb schnell in die Lage geraten, den Schaden selbst zahlen zu müssen. Experten empfehlen darum, eine Deckungssumme von mindestens 100 Millionen Euro in den Vertrag mit einzuschließen.

Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Deckungssumme nicht nur auf eine bestimmte Art von Unfall auszulegen, sondern pauschal auf alle Unfallarten. Dazu gehören neben Personenschäden auch Sachschäden und Vermögensschäden. Wer gerne mit dem Motorrad im Ausland unterwegs ist, sollte seine Motorradversicherung ausweiten. Ausländische Versicherungen arbeiten nach anderen Richtlinien. Dadurch kann es passieren, dass die Versicherung nicht für alle Kosten aufkommt, die im Zusammenhang mit einem Unfall entstehen. Hier könnten zum Beispiel noch zusätzliche Kosten für den Rücktransport nach Hause anfallen. Vor einer Reise sollte man sich von seiner Versicherung über die Möglichkeiten beraten lassen. So kann man sicher stellen, dass man optimal geschützt ist.

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