Rennmotorräder optimal versichern

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Sobald die Rennsaison für Motorräder beginnt, stellt sich die Frage der Versicherung für die Rennmotorräder. Immerhin sollen die kostspieligen Rennmaschinen wie die High-Performance-Motorräder von Ducati optimal abgesichert sein. Normale Unfallversicherungen sind nicht für den Hobbyrennsportler geeignet, da die gängigen Versicherungen die Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten, wie sie beim Qualifying und am Renntag üblich sind, komplett ausschließen. Ein Hobby-Rennsportler braucht also eine spezielle Versicherung, die das Qualifying und das Renngeschehen abdeckt. Bequem ist hier eine Versicherung, die für die komplette Rennsaison gilt. Alternativ dazu gibt es Tagesversicherungen für die Renntage selbst. Diese Versicherung muss der Rennteilnehmer dann allerdings für jeden Renntag erneut abschließen. Solche Angebote finden sich zum Beispiel in Fachzeitschriften oder im Internet.

Eine Rennstreckenhaftpflicht ist unerlässlich

So viel Spaß der Rennsport auch macht, für die Hobbyfahrer kann ein Unfall auf der Rennstrecke das finanzielle Aus bedeuten, wenn die Rennleitung ihn als Schuldigen ausmacht. Zudem sind viele Veranstalter von Renntagen nur unzureichend gegen Schäden während des Rennverlaufs abgesichert. Darum sollte jeder Hobbyrennfahrer unbedingt vor dem Start eine Rennstreckenhaftpflicht abschließen, die eventuelle Schäden an fremden Motorrädern abdeckt. Sinnvoll ist ebenfalls eine Rennkasko für das eigene Motorrad abzuschließen. Obgleich diese Versicherungen die Geldbörse der Hobbyrennfahrer zusätzlich belasten, sind sie faktisch bei großen Schäden oft die letzte Rettung. Kleine Rempler beim Rennen können viele Fahrer selber ausbügeln. Jedoch bedeutet ein großer Schaden für einige Rennfahrer das komplette Ende ihrer Fahrerkarriere. Hier greift eine Rennkasko.

Entweder kompletter Schutz oder Tagesschutz

Es gibt Angebote an Motorradversicherungen für Hobby-Rennsportler, die sowohl für das Renngeschehen wie auch ganz normale Motorradtouren gelten. Sie wenden sich an Motorradfahrer, die nicht hauptberuflich im Rennbetrieb engagiert sind. Dabei gibt es keine Alterbegrenzung. Diese Versicherung ist nicht nur für Fahrer über 18 Jahre gedacht, sondern auch vom Rennsport begeisterte Kinder und Jugendliche können sich so absichern. Für manche Fahrer reicht allerdings auch eine Versicherung aus, die sich allein auf den Motorradrennsport bezieht. Diese sichert die Fahrer für die Zeiträume des Qualifying und des Rennens ab, jedoch nicht darüber hinaus. Je umfassender der Versicherungsschutz für die Motorräder sein soll, desto höher fallen die Beiträge aus. Trotzdem macht auch eine Diebstahlversicherung Sinn.

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