Kfz-Versicherung: Steigende Beiträge nicht einfach hinnehmen

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Schon seit Jahren ist auf dem Versicherungsmarkt im Bereich der Kfz-Versicherung ein Wettbewerb vorhanden, der fast als Rabattschlacht bezeichnet werden könnte. Nun kündigen Experten an, dass sich im Jahr 2013 die Beiträge bei fast allen Autoversicherungen deutlich erhöhen werden.

Was bedeutet das für den Versicherungsnehmer? Zunächst einmal werden Vergleiche einzelner Anbieter immer wichtiger. Durch den Wechsel der Autoversicherung lassen sich im Jahr unter Umständen dreistellige Eurobeträge einsparen.

Da in der Kfz-Versicherung steigende Beiträge grundsätzlich ein Sonderkündigungsrecht auslösen, wäre in diesem Fall der Wechsel der Versicherung auch vor Ablauf des bestehenden Vertrages möglich.

Es ist also sehr sinnvoll, sich immer wieder über die Preisentwicklung auf dem Kfz-Versicherungsmarkt zu informieren. Wer ein günstigeres Angebot findet, sollte aber auch nicht blind und automatisch die bestehende Autoversicherung kündigen. Oft kann man mit einem persönlichen Gespräch viel erreichen.

Kündigt die Kfz-Versicherung steigende Beiträge an, sollte man verhandeln. Hier ist der Nachweis, dass andere Anbieter günstiger sind, oft sehr hilfreich. Viele Autoversicherungen haben hinsichtlich ihrer Prämiengestaltung einen gewissen Spielraum. Um langjährige Kunden fester an das Unternehmen zu binden, werden oft individuelle Anpassungen vorgenommen. Damit soll verhindert werden, dass der Kunde zu einem anderen Anbieter abwandert.

Lässt sich die eigene Kfz-Versicherung nicht auf solche Verhandlungen ein, kann innerhalb von vier Wochen nach Bekanntgabe der Beitragserhöhung der laufende Vertrag gekündigt werden. Eine Kündigung sollte allerdings erst dann erfolgen, wenn der Versicherte bereits eine neue Versicherung abgeschlossen hat, die sofort nach der Kündigung wirksam wird. In der Kfz-Versicherung können steigende Beiträge also für die Versicherungsnehmer auch eine Chance bedeuten, vorhandenes Sparpotenzial nicht nur innerhalb der normalen Wechselfrist am Jahresende, sondern schon unterjährig nutzen und ausschöpfen zu können.

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