Voll- oder Teilkasko: Sinnvolle Versicherung für das eigene Auto

Foto: Tomas Caspers/flickr.com

Grundsätzlich gilt: Wer Schäden am eigenen Auto, auch wenn sie selbst verursacht wurden, in vollem Umfang bezahlt haben möchte, muss die Entscheidung Voll- oder Teilkasko nicht treffen. Hier kommt nur eine Vollkaskoversicherung infrage, die ja automatisch die Teilkasko beinhaltet. Auch bei Neuwagen oder geleasten beziehungsweise finanzierten Autos stellt sich die Frage nach Voll- oder Teilkasko nicht. Hier sollte die beste Absicherung durch die Vollkasko gewählt werden.

Die Prämienhöhe lässt sich dabei durchaus beeinflussen, indem man bei der Voll- oder Teilkasko die Selbstbeteiligung variiert. Generell wird gesagt, dass ein Fahrzeug, dass älter als fünf Jahre ist, nicht mehr unbedingt eine Vollkaskoversicherung benötigt. Dies lässt sich aber nicht in allen Fällen verallgemeinern.

Ob man eine Voll- oder Teilkasko wählt, hängt unter anderem auch vom Fahrzeugwert ab. Wenn es sich um hochwertige Autos oder besondere Modelle handelt, kann es durchaus sinnvoll sein, die Vollkasko länger als nur fünf Jahre zu bezahlen. Wer ein älteres Fahrzeug neu zulässt, sollte sich anhand der Leistungsbeschreibung auch sehr genau informieren, welche Schäden von Voll- oder Teilkasko im Einzelfall bezahlt werden. Dadurch bekommt man individuelle Entscheidungshilfen.

Wenn es darum geht, die laufenden Beiträge für die Kfz-Versicherung zu senken, kann der Ausschluss einer bestehenden Vollkaskoversicherung eine deutliche Reduzierung verursachen. Abwägen sollte man aber das höhere Risiko im Schadenfall, das dann allein beim Versicherungsnehmer liegt. Es ist davon auszugehen, dass sich für das kommende Jahr die Beiträge zur Kfz-Versicherung bei vielen Anbietern erhöhen. Das gilt auch für die Voll- oder Teilkasko.

Beitragserhöhungen lösen ein Sonderkündigungsrecht aus. Versicherungsnehmer können den Anbieter wechseln, auch wenn die reguläre Wechselsaison seit dem 30.11. beendet ist.

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