Pannenservice: So erreicht man ihn am besten!

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Früher waren Notrufsäulen an Autobahnen die einzige Möglichkeit, eine rasche Verbindung zum Pannenservice herzustellen. Heute nehmen Autofahrer in der Regel lieber das eigene Handy, anstatt sich auf die bewährte Technik der Notrufsäulen zu verlassen. Dabei haben diese Säulen gegenüber dem eigenen Mobiltelefon entscheidende Vorteile.

Wer den Pannenservice über eine Notrufsäule alarmiert, muss keine genauen Informationen über den eigenen Standort bereithalten. Die Notrufsäulen sind registriert und die Leitstelle weiß genau, wo sich jede einzelne Säule befindet, wenn sie betätigt wird. Einige Notrufsäulen sind sogar mit einer Kamera ausgestattet, die den Einsatzkräften bei Unfällen einen ersten Eindruck von der Sachlage vor Ort verschaffen kann.

Jede Notrufsäule verfügt über zwei Ruftasten. Die gelbe Taste reicht aus, wenn man den Pannendienst benachrichtigen möchte. Ist ein Unfall passiert, verbindet die rote Notruftaste den Anrufer gleich mit der Leitstelle der Polizei oder der Feuerwehr.

Ältere Notrufsäulen, die noch nicht über das Netz erkennbar sind, verfügen über spezielle Markierungen. So kann der Pannenservice leicht über den Standort informiert werden und schnelle Hilfe ist garantiert.

Pfeile auf den Begrenzungspfählen oder den Kilometersteinen am Straßenrand weisen darauf hin, wo sich die nächste Notrufsäule befindet, über die der Pannenservice erreicht werden kann. An deutschen Autobahnen stehen derzeit etwa 16.000 Notrufsäulen, die vom Gesamtverband der Deutschen Versicherer betrieben werden.

Sobald der Pannenservice kontaktiert wird, werden bei einem Unfall auch gleich die entsprechenden Einsatzkräfte und Rettungsdienste alarmiert, die dann schnelle Hilfe vor Ort leisten können. Liegen gebliebenen Fahrzeugen wird vom Pannenservice ein mobiler Pannenhelfer geschickt, der vor Ort klärt, ob das Problem leicht zu beseitigen ist. Sollte das nicht der Fall sein, informiert der Pannenservice den Abschleppdienst.

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