Fahrzeugwechsel und Sonderkündigungsrecht: So geht es

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Der Kauf eines neuen Autos ist die ideale Gelegenheit, sich auch nach einer neuen Kfz Versicherung umzusehen. Denn dass man das eigentlich versicherte Fahrzeug stilllegt oder verkauft, ist einer der wenigen Gründe, die eine Sonderkündigung des Versicherungsvertrages möglich machen. In den meisten anderen Fällen gilt: Wer nur die Versicherung wechseln will, der muss damit bis zum Jahresende warten.

Meldet man sein Auto ab, geht die Kfz Versicherung in die sogenannte Ruheversicherung über. Das bedeutet, dass man keine Beiträge mehr zahlt, das Fahrzeug aber dennoch gegen Schäden versichert ist. Das lohnt sich vor allem dann, wenn das abgemeldete Auto noch im eigenen Besitz ist und erst noch verkauft werden soll. In solchen Fällen sollte man aber prüfen, ob es bestimmte Versicherungsbedingungen gibt; das kann die Voraussetzung einer Garage sein. Wer vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch macht und sein Fahrzeug stilllegt, sollte vor einem Wechsel der Versicherung aber genaue Vergleiche anstellen. Verantwortlich für die jeweiligen Versicherungsbeiträge ist nämlich auch, welche Fahrzeugklasse man fährt.

Die Sonderkündigung ist eine gute Möglichkeit, zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln. Da sich mit der Fahrzeugklasse aber auch der Tarif ändert, lohnt sich durchaus noch ein Blick auf die alte Versicherung. Es ist durchaus möglich, dass das alte Fahrzeug woanders besser versichert wäre, während das neue bei der alten Versicherung gut aufgehoben ist. Anders als bei den meisten Gründen, die für eine besondere Kündigung sprechen, gibt es bei dieser Kündigung keine Fristen. Man muss also nicht vier Wochen vor der Stilllegung oder dem Verkauf des Autos die Versicherung informieren. Vielmehr ist es ausreichend, die Kfz Versicherung zu informieren, sobald das Fahrzeug nicht mehr genutzt wird.

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